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Speer und er

DEU 2005, Regie: Heinrich Breloer
Mit: Sebastian Koch, Tobias Moretti, Dagmar Manzel, Eva Hassmann, Peter Rührig

Teil 1: Germania – Der Wahn

Albert Speer sitzt in seiner Zelle in Nürnberg und bereitet sich mit seinem Verteidiger Hans Flächsner auf seinen Prozess vor. In Gedanken erinnert sich der ehemalige Stararchitekt an die verhängnisvolle „Freundschaft“ mit Adolf Hitler, der ihn gefördert, und nach dem Unfalltod des Rüstungsministers Fritz Todt an dessen Stelle eingesetzt hat. Er und Hitler planten den Bau von Germania, der Weltmetropole schlechthin. Ganze Teile von Berlin sollten niedergerissen und durch die neue Stadt ersetzt werden. Speer plante die Vorbereitungen, doch von den Deportationen der Juden Berlins oder der Verbrechen an der Ostfront – davon will Albert Speer nichts gewusst haben.

Teil 2: Nürnberg – Der Prozess

]Durch einen Film, der die Greuel in den KZs zeigt, und durch die Anklageschrift beginnt Albert Speer, sich seine Mitschuld an Hitlers Verbrechen einzugestehen. Er belastet alte Parteigenossen, unter anderem Fritz Sauckel, schafft sich unter den Reihen der Angeklagten Feinde, gewinnt jedoch auch mit dem US-Ankläger Robert Jackson einen Sympathisanten. Trotz seines Leugnens erinnert er sich an seine Besuche im KZ Dora-Mittelbau und auch daran, wie er den Ausbau von Auschwitz genehmigt. Nach einem Jahr Prozessdauer wird Albert Speer zu 20 Jahren Haft verurteilt, Fritz Sauckel, Hans Frank und andere Angeklagte werden zum Tod durch den Strang verurteilt.

Teil 3: Spandau – Die Strafe

Im Spandauer Kriegsverbrechergefängnis wird Häftling Nummer 5 (Albert Speer) zusammen mit sechs anderen Angeklagten (Baldur von Schirach, Karl Dönitz, Konstantin von Neurath, Erich Raeder, Walther Funk & Rudolf Hess), interniert. Während draußen seine Kinder erwachsen werden, und sowohl die BRD wie auch die DDR entstehen, verbringt Albert Speer seine Zeit damit, im Gefängnishof spazieren zu gehen und Tagebücher zu schreiben, die durch einen Gefängnisarzt, welcher Speer kannte, zu Rudolf Wolters nach Coesfeld versendet werden, der diese bis zu der Entlassung Speers aufhebt und hofft durch die Veröffentlichung dieser mitzuverdienen. 20 Jahre vergehen, die er damit verbringt, Überlebenstechniken zu entwickeln, und in denen seine Familie beginnt, mit ihrer Identität als Angehörige eines Kriegsverbrechers zu leben. Während Karl Dönitz noch immer treu zu Hitlers Regime hält, hat Speer längst begriffen, dass Germania nie Realität geworden wäre. 20 Jahre später, 1966, wird Speer entlassen.

Speer und er

DEU 2005, Fotocredit: cinema.de
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Speer und er (Trailer)

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