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Dieser Domführer ist zum Verlieben

Bericht: express.de / Inge Wozelka

Köln – Eins muss man dem Mann lassen: Ob müde oder nicht – er ist unglaublich charmant. Das Hilton Hotel, gestern Morgen: Das ZDF hat geladen, stellt eine neue Folge der Serie „Terra X“ vor. Es geht um Superbauten – und den Kölner Dom. Aber alle warten gespannt auf ihn: den Charakterdarsteller und Grimme-Preisträger Sebastian Koch (47, "Die Manns", "Das Leben der Anderen").
Vor seinem Auftritt allerdings verlangt es Koch erst mal nach Augentropfen. Die Erklärung reicht er nach, als seine Augen wieder glänzen: „Ich hatte gestern einen wunderbaren Chateau Margaux. Um dann zwinkernd locker nachzusetzen: „So einen tollen Bordeaux trinkt man ja auch nicht alle Tage.“
Dann geht es um die Dokumentation (Ausstrahlung: 14. März 2010, 19.30 Uhr) und um unseren Dom.
Koch gibt erstmals in einer TV-Sendung den Moderator und Sprecher, gesteht: „Ich bin ein sehr scheuer Mensch, was Kameras und Rote Teppiche angeht. Es war gewöhnungsbedürftig, direkt in die Kamera hineinzusprechen, statt sich von ihr bei einer Rolle beobachten zu lassen. Aber die Arbeit hat mir viel Spass gemacht.“
Spaß, weil er Architektur mag, fasziniert war von den Menschen, die den Dom gebaut haben, und weil er „Geschichten hinter der Geschichte“ fand. Wie diese hier: „Der Dom hat einen Knick“, erklärt er. „Die Mitte der Ostseite und die Mitte der Westseite divergieren um 38 Zentimeter“.
Die Terra X-Doku erzählt vom ersten Dombaumeister Gerhard, der 1248 mit dem Dombau begann, und vom Kölner Kunstsammler Sulpiz Boisserée, der im Jahr 1823 die Fertigstellung in Gang setzte. Dazu gibt's Einspieler nachgesteller historischer Szenen und jede Menge Fakten – lebhaft erzählt von Sebastian Koch, der sagt: Der Dom ist vor allem eins - wunderschön.“ Recht hat er.


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