SEBASTIAN KOCH Fanwebsite

Myrten 2006

18.082006, Schloss Johannisberg, Rheingau, Fanbericht von Monika

Seit 1997 (im TV erschien "Todesspiel" von Heinrich Breloer) bin ich Fan von Sebastian – mit wachsender Begeisterung! 2 Jahre später erhielt ich über seine Agentur ein Autogramm. 2002 habe ich im Büro (ich arbeite als Assistentin/Sekretariat) eine frühere Homepage von ihm entdeckt und darauf rumgeklickt, dachte, ich hätte keine Nachricht gesendet, fahre meinen PC runter und wollte gerade gehen, als mein Telefon klingelte! ER – ich frage noch so blöde, sind Sie der Schauspieler? Ja...., Sebastian fragte sich, was eine Pharmafirma von ihm wollte (er hatte eine leere Mail nur mit meinem Absender erhalten), ich klärte ihn auf, wie dies passiert sei und entschuldigte mich. Mein Name käme ihm bekannt vor – wohl weil ich zwei handgeschriebene Briefe an ihn geschickt hatte, ich sprach sogar einmal kurz mit Frau Baumbauer, ob es genüge die Sendungen an die Agentur zu schicken und Sebastian seine Post regelmäßig abhole. Eine sehr nette Dame! 10 Minuten haben wir uns ganz nett unterhalten, bis ich durch seine Stimme begriff, wer am anderen Ende der Leitung war, dann stammelte ich nur noch, völliger Blödsinn, wo er so nett und geduldig war!

Die Jahre über sammelte ich alle käuflichen DVDs, Hörbücher, ließ mir Filme vom TV aufnehmen, schaute Interviews mit ihm an, bis ich 2006 (18.08.) endlich an Karten für den Robert-Schumann-Liederzyklus bei uns in der Nähe (Schloss Johannisberg, Rheingau) kam. Vormittags waren mein Mann und ich im Schwimmbad, wo Mein Mann Erwin in einer Röhre der Riesenrutsche – floss kein Wasser durch – steckenblieb. Nachher sagte ich, das war mein bescheidener Versuch, ihn für den Rest des Tages loszuwerden, um alleine zu Sebastian und Martina Gedeck zu fahren. Am Abend war ich schon ziemlich aufgeregt, mit Kamera und Hörbuch "Ein perfekter Freund" zum signieren ausgestattet. Sebastian und Martina stiegen aus einem Kleinbus aus und gingen 3 Meter vor uns vorbei in einen Raum.

Ich ging ihm nach kurzem Zögern nach (mein Mann saß auf einer Bank und studierte das Programm), ich musste kurz Schlange stehen und warten, dann stand ich direkt vor ihm – erster Eindruck unglaublich warme Augen, wahnsinnige Ausstrahlung und ein Lächeln – unbeschreiblich! Ich quatschte irgendetwas von seinen Filmen, wie toll ich ihn fände und bat um ein Autogramm in dem Hörbuch-Cover. Da sagte er mir, ich sollte mir doch den Film "Das Leben der Anderen" anschauen, würde sich unbedingt lohnen. Er musste sich dann rasch für den Auftritt vorbereiten, Foto war leider nicht zustande gekommen. Um so froher war ich, als zur Pause gesagt wurde, dass es nach der Veranstaltung die Möglichkeit gäbe, Autogramme/CD der Künstler zu bekommen. Ich stand sogar auf zum Applaudieren, so begeistert war ich von dem Abend. So den Komponisten darstellend, mit der Stimme und der Haltung spielend, hat er mich richtig überzeugt! Egal, wie ich gerade aussah, stürmte ich am Ende in den Raum, wo ich ihn bereits vorher sah. Er und Martina Gedeck standen mit zwei weiteren Personen der Aufführung allein herum, er rauchte seine Galoise oder wie die geschrieben wird. Ich gab ihm die Hand, stellte mich vor und dankte ihm für den Abend, mehr brachte ich nicht heraus. Mein Mann sprang ein und sagte – peinlicherweise – ich wäre wohl sein größter Fan, ob er ein Foto mit uns beiden machen dürfte – ja klar. Sebastian war bescheiden, ich stellte mich locker neben ihn. Während Erwin unsere altmodische Kleinkamera justierte, sagte S. stopp, legte seinen Arm um mich, sagte: so ist es besser und da standen wir nun, ich wusste nicht wohin mit meinem Arm und legte ihn auch um ihn, dachte, nur nicht ohnmächtig werden, Mund zu oder auf wegen des Fotos und so entstanden zwei Fotos. S. und mein Mann unterhielten sich locker, S. fand, es spräche für uns, dass wir nicht jede Neuerung - wie Digitalkamera – gleich mitmachen würden. Dann gab er uns zweimal die Hand, wünschte alles Gute und das war es. Erwin ließ sich von mir noch mit Martina Gedeck fotografieren, wobei ich ihm den halben Kopf vor Aufregung auf den Fotos abschnitt. Laufend fragte ich Erwin, ob ich das auch wirklich erlebt habe, hätte zu gerne noch mit Sebastian etwas getrunken, war aber einem Herzinfarkt nahe und mein Mann meinte, besser wir fahren jetzt nach Hause!

Die nächsten 2 Tage hatte ich kaum geschlafen, keinen Hunger gehabt und wochenlang noch vor mich hingesummt. Mein Mann verstand mich zumindest teilweise, da auch er Sebastian sehr nett und natürlich fand...


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